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Was ist ein Kinderkostüm – und warum lieben Kinder Verkleidungen?

Ein Kinderkostüm ist mehr als ein Kleidungsstück für einen einzigen Tag. Es kann aus einem kompletten Set, einem Kleid, einer Robe, einem Overall, einem Umhang, einer Maske oder nur aus wenigen Accessoires bestehen. Entscheidend ist, dass das Kind damit in eine andere Rolle schlüpfen kann: mal Piratin, mal Dino, mal Feuerwehrkind, mal Zauberwesen oder eine völlig selbst erfundene Figur.

Kinderkostüm
Ein Kinderkostüm ist eine Verkleidung aus Kleidung, Zubehör, Schminke oder Requisiten, mit der Kinder eine Rolle darstellen. Es wird für Fasching, Karneval, Halloween, Mottopartys, Theater, Kindergeburtstage, Feiern in Kindergarten oder Schule und für freies Spiel zu Hause genutzt.

Viele Kinder lieben Verkleidungen, weil eine Rolle sofort eine Geschichte öffnet. Aus dem Wohnzimmer wird eine Burg, aus dem Flur eine Raumstation, aus dem Garten ein Dschungel. So ein Spiel kann Fantasie, Ausdruck und Perspektivwechsel anregen, ohne dass ein Kostüm dafür ein pädagogisches Programm ersetzen müsste.

Gerade deshalb lohnt es sich, das Kind mitentscheiden zu lassen. Beobachte, welche Figuren, Tiere, Berufe oder Spielwelten gerade wichtig sind, oder frag direkt nach dem Wunschkostüm. Wenn Dein Kind bekannte Helden nachspielen möchte, findest Du weitere Ideen bei Figuren & Helden. Die beste Verkleidung ist nicht automatisch die detailreichste, sondern die, die Dein Kind freiwillig anzieht und gerne bespielt.

  • Starte beim Kind: Lieblingsfigur, Tier, Beruf, Märchenwelt oder selbst erfundene Rolle sind meist wichtiger als ein besonders aufwendiges Design.
  • Der Anlass entscheidet mit: Fasching, Karneval, Halloween, Mottoparty, Kindergarten, Schule und freies Rollenspiel stellen unterschiedliche Anforderungen an Wärme, Robustheit und Zubehör.
  • Passform, Tragekomfort und Sicherheit sind die wichtigsten Kaufkriterien: Ein Kinderkostüm muss sitzen, Bewegung zulassen und darf beim Toben nicht stören.
  • Accessoires, Maske, Perücke, Umhang oder Kinderschminke können eine einfache Verkleidung zu einem stimmigen Set ergänzen, sollten aber altersgerecht und bequem bleiben.
  • Fertigkostüm, Lizenzkostüm und DIY-Verkleidung sind keine Gegensätze: Oft funktioniert ein gekauftes Basisteil mit selbst gebastelten Accessoires am besten.
  • Verkleiden gehört nicht nur zur Saison: Viele Kinder nutzen Kostüme auch im Alltag, beim freien Spiel und im
  • Rollenspiel
  • weiter.

Beliebte Kinderkostüm-Arten: Themen, Bestandteile und passende Anlässe

Kinderkostüme lassen sich grob nach Thema, Bauform und Anlass sortieren. Klassiker wie Prinzessin, Fee, Cowboy, Pirat, Polizei, Feuerwehr, Arzt, Ninja, Ritter, Hexe, Vampir, Clown, Tierkostüm, Dino, Marienkäfer, Biene und Schmetterling funktionieren über viele Jahre hinweg. Dazu kommen bekannte TV-, Film- und Lizenzwelten wie Disney, Harry Potter, Star Wars, Minecraft, Paw Patrol, Marvel/Spider-Man, Super Mario, Miraculous und ähnliche Kinderhelden. Für Halloween stehen stärker gruselige Rollen im Vordergrund: Hexe, Mumie, Teufel, Vampir, Skelett, Zombie, Monster oder Horrorclown.

Kinderkostüm-Arten nach Thema, typischen Bestandteilen und Kaufkriterien
MerkmalTypische BestandteilePasst gut fürWorauf achten
Prinzessin, Fee, EinhornKleid, Rock, Tüll, Flügel, Krone, Zauberstab, glitzernde AccessoiresFasching, Karneval, Kindergeburtstag, Märchenspiel, MottopartyKleiderlänge, Bewegungsfreiheit, nicht kratzende Stoffe und leichte Kopfteile prüfen
Superhelden, Disney, Film, TV, SpieleweltenOverall, Cape, Maske, Shirt-Set, Robe, LizenzdetailsKinder, die eine bestimmte Figur wirklich mögen und wiedererkennen möchtenHoher Wiedererkennungswert, aber Interesse des Kindes kann sich schnell ändern; Maske und Cape auf Komfort prüfen
Berufe: Polizei, Feuerwehr, Arzt, AstronautWeste, Jacke, Helm, Kittel, Abzeichen, Spielzeug-RequisitenRollenspiel in Kita, Schule und Zuhause; Fasching mit Berufs-MottoRequisiten altersgerecht wählen; nichts Hartes, Spitzes oder beim Laufen Störendes
Tiere, Dino, InsektenOverall, Kapuze, Schwanz, Flügel, Fühler, Plüsch- oder FelloptikJüngere Kinder, Tierfans, Kindergartenfasching, AlltagsspielWärmeentwicklung, Waschbarkeit, Sicht aus Kapuzen und Beweglichkeit beachten
Grusel und HalloweenHexenkleid, Vampirumhang, Skelett-Overall, Monster-Maske, SchminkeHalloween, Gruselparty, Schul- oder NachbarschaftsaktionenGruselfaktor altersgerecht halten; draußen Sichtbarkeit und sichere Schuhe einplanen
Pirat, Ritter, Cowboy, NinjaHut, Bandana, Umhang, Weste, Gürtel, Schwert, Augenklappe, StirnbandAbenteuer- und Actionrollen, Fasching, Mottoparty, freies SpielZubehör darf nicht hart, spitz oder zu schwer sein; Gürtel und Umhänge dürfen nicht hängen bleiben
DIY und Last-MinuteAlltagskleidung, selbst gebastelte Maske, Haarreif, Schminke, Umhang, Karton-AccessoiresSpontane Feiern, kleine Budgets, Kinder mit eigenen IdeenBasis bequem halten; Accessoires so bauen, dass sie leicht, sicher und schnell abnehmbar sind

Bei Dino-Fans kann eine Verkleidung gut mit passenden Spielideen rund um Dinosaurier-Spielzeug verbunden werden. Kinder, die gerne Einsatzszenen spielen, greifen oft zu Polizei-Spielzeug oder Feuerwehr-Spielzeug, damit die Rolle auch nach der Faschingsfeier weiterlebt.

Größe, Passform und Tragekomfort: So sitzt ein Kinderkostüm richtig

Ein Kinderkostüm sollte nicht nur nach Alter ausgewählt werden. Altersangaben wie „3–4 Jahre“ sind eine Orientierung, aber Konfektionsgröße, Körpergröße, Schnitt und Passform sind verlässlicher. Viele Kostüme müssen außerdem über Alltagskleidung passen, etwa bei Karnevalsumzügen oder Feiern im Freien. Ein zu enges Faschingskostüm stört beim Spielen, ein zu langes Kleid oder Cape kann zur Stolperfalle werden.

  • Konfektionsgröße, Körpergröße und Herstellerangaben prüfen, statt nur nach Alter zu kaufen.
  • Unterziehkleidung einplanen: Shirt, Leggings, Strumpfhose, Pullover oder Jacke brauchen je nach Wetter Platz unter dem Kostüm.
  • Bewegungsfreiheit testen: Das Kind sollte Arme heben, sitzen, laufen, tanzen, Treppen steigen und sich bücken können.
  • Verschlüsse ansehen: Klett, Reißverschluss, Gummibund oder Knöpfe sollten für das Kind oder mit wenig Hilfe handhabbar sein.
  • Bauform passend wählen: Kleid, Overall, Umhang, Weste, Poncho oder mehrteiliges Set fühlen sich sehr unterschiedlich an.
  • Kratzige Nähte, steife Stoffe, enge Bündchen, schwere Kopfteile und drückende Masken vermeiden.
  • Bei sensiblen Kindern lieber weiche, einfache Kostüme, Westen oder Umhänge wählen statt enger Overalls.
  • Länge kontrollieren: Hosenbeine, Röcke, Kleider, Capes und Schleppen dürfen nicht über den Boden ziehen.
  • Schuhe nicht vergessen: Das schönste Kostüm hilft wenig, wenn das Kind darin nicht sicher laufen, tanzen oder toben kann.

Tragekomfort ist besonders wichtig, wenn das Kostüm mehrere Stunden in Kindergarten, Schule oder auf einer Party getragen wird. Kinder ziehen störende Teile schnell aus; deshalb ist ein schlichtes, bequemes Kostüm oft die bessere Wahl als ein aufwendiges Set mit vielen Einzelteilen.

Sicherheitscheck für Kinderkostüme: Maske, Schminke, Requisiten und Sichtbarkeit

Sicherheit beginnt vor dem ersten Einsatz. Lass Dein Kind das komplette Kostüm einmal anprobieren und sich darin bewegen: laufen, hocken, drehen, springen, hinsetzen und wieder aufstehen. So merkst Du schnell, ob Maske, Umhang, Flügel, Krone, Helm, Perücke, Zauberstab oder Spielzeug-Requisite im echten Spiel stören. Für leichte, selbst gemachte Teile eignen sich Materialien aus Basteln & Kreativ, etwa Papier, Filz, Moosgummi oder Karton.

Viele Sortimente enthalten Zubehör, das toll aussieht, aber im Alltag getestet werden muss: Masken, Perücken, Hüte, Kopfschmuck, Flügel, Kronen, Umhänge, Zauberstäbe, Schwerter oder andere Spielzeug-Requisiten. Je jünger das Kind, desto klarer gilt: weniger Teile, mehr Bewegungsfreiheit.

Accessoires & Kinderschminke: Was ein Kinderkostüm wirklich ergänzt

Accessoires machen eine Verkleidung oft erst eindeutig: Eine Krone verwandelt ein Kleid in ein Prinzessinnenkostüm, Flügel machen aus einem Tüllrock eine Fee oder einen Schmetterling, ein Hut reicht manchmal schon für Cowboy, Pirat oder Zauberer. Trotzdem braucht nicht jedes Set möglichst viele Teile. Sinnvoll ist Zubehör dann, wenn es die Rolle erkennbarer, bequemer oder spielbarer macht.

  • Erkennungsmerkmale: Krone, Tiara, Hut, Helm, Augenklappe, Zauberstab, Flügel, Umhang oder Abzeichen zeigen schnell, welche Rolle gemeint ist.
  • Komfort-Zubehör: Ein Haarreif kann angenehmer sein als eine Maske; ein leichter Umhang kann ein enges Komplettkostüm ersetzen.
  • Spielwert: Requisiten wie Stab, Werkzeug, Arztkoffer-Element oder Fernglas passen, wenn sie leicht, stabil und altersgerecht sind.
  • Sicherheitsnutzen: Helle Accessoires, reflektierende Details oder gut sichtbare Farben helfen bei Halloween und Umzügen im Freien.
  • Schminke statt Maske: Kinderschminke kann Sicht und Atmung freier lassen, sollte aber abwaschbar, hautverträglich und sparsam aufgetragen werden.
  • Ersatzplan: Wenn Perücke, Maske, Hut oder Flügel stören, sollte das Kostüm auch ohne dieses Teil noch funktionieren.

Kinder, die Schminke, Farben und Gestaltung besonders mögen, haben oft auch Freude an Malen & Zeichnen. Für ein Kostüm reicht manchmal ein kleines Detail in Schwarz, Weiß, Blau oder einer Lieblingsfarbe: Katzennase, Schnurrhaare, Stern, Blitz, Spinnennetz oder Sommersprossen.

Fertigkostüm, Lizenzkostüm oder Kinderkostüm selber machen?

Die beste Lösung hängt von Zeit, Anlass, Wunschrolle und Bastellust ab. Du kannst ein komplettes Kostüm wählen, ein Deluxe- oder Lizenzkostüm mit hohem Wiedererkennungswert nehmen oder eine Verkleidung aus vorhandener Kleidung und einzelnen Accessoires selbst zusammenstellen. Viele Kinder kombinieren ohnehin Kostümteile, Zubehör und eigene Ideen zu neuen Figuren.

Optionen für Kinderkostüme im Vergleich

Pro
  • Fertigkostüm: schnell einsatzbereit, optisch abgestimmt und oft mehrteilig; praktisch, wenn für Fasching, Karneval oder eine Mottoparty eine klare Rolle gebraucht wird.
  • Lizenzkostüm: hoher Wiedererkennungswert bei beliebten Welten wie Disney, Star Wars, Harry Potter, Superhelden oder Serienfiguren; ideal, wenn das Kind genau diese Figur spielen möchte.
  • DIY- oder Last-Minute-Kostüm: individuell, aus vorhandener Kleidung machbar und gut anpassbar; geeignet für Kinder, die eigene Kreationen lieben.
  • Kombinationslösung: Ein gekauftes Basisteil mit selbst gemachten Accessoires verbindet schnelle Vorbereitung mit persönlicher Gestaltung.
Contra
  • Fertigkostüm: Passform, Material, Nähte und Verschlüsse müssen sorgfältig geprüft werden; nicht jedes Set ist für langes Toben bequem.
  • Lizenzkostüm: weniger flexibel, weil es stark an eine Figur gebunden ist; das Interesse des Kindes kann sich schneller ändern als erwartet.
  • DIY- oder Last-Minute-Kostüm: braucht Zeit, Material und ein bisschen Planung; gebastelte Teile müssen sicher, leicht und haltbar sein.
  • Viele Einzelteile: Mehr Zubehör bedeutet nicht automatisch mehr Spielspaß; jüngere Kinder empfinden Masken, Perücken oder harte Requisiten oft als störend.

Bewährte DIY-Ideen sind eine Prinzessin mit festlicher Kleidung, Tüll, Chiffon oder Samt plus Krone; eine Katze mit gedecktem Basis-Outfit, Katzenohren und Schminke; eine Fee mit leichten Stoffen, Flügeln, Zauberstab und Blumenkranz; ein Cowboy mit Jeans, Flanell, Bandana, Gürtel, Hut und Stiefeln; oder ein Astronaut mit weißen beziehungsweise grauen Basics, Helm-Variante und Raketenrucksack aus Flaschen, Pappe und Kordel. Für solche Projekte lohnt der Blick auf Basteln & Kreativ. Wenn das Kostüm später häufig bespielt wird, passt es besonders gut zum freien Rollenspiel.

Kinderkostüm nach Alter und Anlass auswählen

Ein Kostüm für ein Kleinkind muss andere Aufgaben erfüllen als ein Halloween-Look für ältere Kinder oder ein Gruppenmotto in der Schule. Kinderkostüme werden für Fasching, Karneval, Halloween, Mottopartys sowie Feiern in Kindergarten oder Schule genutzt; dazu kommt das Verkleiden im Alltag. Altersempfehlung, Konfektionsgröße und Passform bleiben wichtig, aber der Anlass entscheidet über Wärme, Zubehör und Robustheit.

  • Kleinkinder: weich, leicht, wenige Teile, keine störende Maske, keine Kleinteile und möglichst einfache Verschlüsse wählen.
  • Kindergartenalter: robuste Kostüme bevorzugen, die Toben, Sitzen, Essen und Toilettengang mitmachen.
  • Grundschulkinder: Lieblingsfiguren, Gruppenmottos und Accessoires werden wichtiger; das Kind unbedingt mitentscheiden lassen.
  • Teenager: oft interessanter sind Lizenzkostüme, Gruselrollen, Cosplay-Anklänge, Partyanzüge oder dezente Themenlooks.
  • Fasching und Karneval draußen: warme Schichten unter dem Kostüm einplanen und prüfen, ob Jacke, Schal oder Mütze zur Verkleidung passen oder sie nicht stören.
  • Halloween: Sichtbarkeit, sichere Schuhe und altersgerechter Gruselfaktor sind wichtiger als maximale Schockwirkung.
  • Mottoparty und Kindergeburtstag: Das Kostüm sollte zum Thema passen, aber nicht so empfindlich sein, dass Spielen, Essen und Bewegung schwierig werden.
  • Unsicherheit: Interessen beobachten oder das Kind direkt fragen; Jungen und Mädchen dürfen jedes Thema wählen, das ihnen gefällt.

Für Feiern mit Motto, Faschingsrunden oder Geburtstage passen zusätzlich einfache Kinderspiele, die die Kostüme einbeziehen, ohne Kinder auf eine Rolle festzulegen.

Pflege, Aufbewahrung und Wiederverwendung

Prüfe vor dem Waschen das Pflegeetikett und behandle Schmink-, Essens- oder Matschflecken möglichst zeitnah. Empfindliche Accessoires wie Kronen, Flügel, Masken, Hüte oder Zauberstäbe bleiben länger nutzbar, wenn sie getrennt von Kleidern, Overalls und Umhängen aufbewahrt werden.

Wenn ein Kinderkostüm öfter getragen werden soll, achte auf robuste Nähte, stabile Verschlüsse sowie waschbare oder abwischbare Materialien. Einzelteile lassen sich später in einer Verkleidungskiste, bei Geschwistern oder in Rollenspielbereichen weiterverwenden, etwa rund um Spielküche & Kaufladen. So wird aus einem saisonalen Kostüm ein Teil des ganzjährigen Spiels.

Häufige Fragen

Welches Kinderkostüm eignet sich am besten für Fasching oder Karneval?
Am besten passt ein Kostüm, das Dein Kind selbst gerne tragen möchte und das zum Anlass passt. Für Kita und Schule sind bequeme, robuste Kostüme mit wenig störendem Zubehör praktisch. Draußen sollten warme Kleidungsschichten darunter passen. Klassiker sind Prinzessin, Pirat, Cowboy, Ninja, Tierkostüm, Polizei, Feuerwehr, Fee und Superhelden.
Wie finde ich die richtige Größe für ein Kinderkostüm?
Prüfe Konfektionsgröße und Herstellerangaben, nicht nur die Altersangabe. Wenn das Kostüm draußen getragen wird, sollte es mit Unterziehkleidung anprobiert werden. Dein Kind sollte laufen, sitzen, tanzen und die Arme heben können. Lange Kleider, Hosen oder Umhänge dürfen nicht auf dem Boden schleifen.
Worauf sollte ich bei der Sicherheit eines Kinderkostüms achten?
Prüfe Masken auf Sichtfeld, Atmung und festen, aber nicht drückenden Sitz. Lange Umhänge, Schleppen und Kordeln können beim Toben stören oder zur Stolperfalle werden. Requisiten wie Schwerter, Stäbe oder Handschellen sollten altersgerecht, leicht und ohne scharfe Kanten sein. Bei jüngeren Kindern sind Kleinteile besonders kritisch.
Kann man ein Kinderkostüm auch Last Minute selber machen?
Ja, viele Kostüme lassen sich aus Alltagskleidung und wenigen Accessoires zusammenstellen. Einfache Ideen sind Katze mit Ohren und Schminke, Cowboy mit Hemd und Bandana, Prinzessin mit Kleid und Krone oder Fee mit Flügeln. Schon ein selbst gemachtes Accessoire kann ein schlichtes Outfit klar als Verkleidung erkennbar machen.
Welche Kinderkostüme passen für Jungen und Mädchen?
Grundsätzlich jedes Kostüm, das dem Kind gefällt; Rollen müssen nicht nach Geschlecht sortiert werden. Beliebte universelle Themen sind Tiere, Dinos, Superhelden, Piraten, Feuerwehr, Polizei, Astronaut, Zauberer, Monster und Märchenfiguren. Auch Prinzessin, Ritter, Ninja oder Cowboy lassen sich kreativ kombinieren. Wichtig ist, dass Dein Kind mitentscheidet.
Welche Accessoires sind für Kinderkostüme sinnvoll?
Sinnvoll sind Accessoires, die die Rolle klar erkennbar machen: Krone, Hut, Flügel, Umhang, Zauberstab, Augenklappe oder Helm. Je jünger das Kind, desto weniger Zubehör ist oft angenehmer. Masken, Perücken und Kopfbedeckungen sollten nicht drücken oder die Sicht stören. Das Kostüm sollte auch ohne einzelnes Zubehör funktionieren.
Ist Kinderschminke besser als eine Maske?
Kinderschminke kann angenehmer sein, weil sie Sicht und Atmung weniger einschränkt als manche Masken. Verwende nur Produkte, die für Kinder geeignet sind, und trage sie sparsam auf. Teste Schminke vorher an einer kleinen Hautstelle und entferne sie nach der Feier vollständig. Wenn Dein Kind Schminke nicht mag, reichen oft Haarreif oder Hut.
Was zieht man unter ein Kinderkostüm?
Drinnen reichen oft T-Shirt, Leggings, Strumpfhose oder dünne Basics. Draußen bei Fasching oder Karneval sind wärmende Schichten unter dem Kostüm sinnvoll. Die Unterziehkleidung darf farblich passen, muss aber vor allem bequem sein. Schuhe sollten sicher sitzen und zum Laufen, Tanzen und Toben geeignet sein.